Kurserstattung durch die Krankenkassen

Hach, wie schön wäre es, einfach nur Yoga unterrichten zu können ohne diesen ganzen bürokratischen Sch…, der da dranhängt. Rechnungen, Steuer-Tabellen und nicht zuletzt das ewige Thema Kurserstattung durch die Krankenkassen.

Hat man nun endlich nach wochenlanger Kleinarbeit erreicht, dass man eine Zertifizierung durch die ZPP bekommt, fallen den Krankenkassen neue Schlupflöcher ein, wie sie eine Erstattung vermeiden können. Bei meinen Kursteilnehmern, die über die VHS einen Kurs besuchen, wird die Bezuschussung nämlich neuerdings mit dem Argument abgelehnt, dass ja ich als Anbieter bei der ZPP aufgeführt sei und nicht die VHS.

Rechtlich natürlich richtig, also was mache ich, um meine Teilnehmer glücklich zu machen? Frage bei der VHS an, ob ich den ganzen Kladeradatsch nochmal im Namen der VHS einreichen dürfe. Die Antwort der VHS war, dass man nicht mehr mit der ZPP zusammenarbeite und es Einzelfall-Entscheidungen der Krankenkassen seien.

Der Gelackmeierte also zunächst einmal meine Teilnehmer, die etwas für ihre Gesundheit tun und die Kursgebühren nicht bezuschusst bekommen. Manchmal frage ich mich, warum man allen Rauchern, Fast-Food-Essern usw. aber alle Behandlungen bezahlt…

Der nächste Gelackmeierte ich…, weil ich wochenlang gebraucht habe, um die Unterlagen für die ZPP zusammenzustellen und ich dummerweise keine eigenen Yogaräume habe, um meine Kurse privat anzubieten (falls jemand einen Mäzen kennt, der mir da was einrichten will, immer her damit… 😉 ). Also biete ich weiterhin für Mini-Honorar über Träger meine Kurse an und verbreite Yoga und ganz viel Liebe für alle…

Namasté und ein Hoch auf die deutsche Bürokratie!